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Streunerhilfe
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Links
Mitbringen von Haustieren aus dem Ausland
Ausführliche Informationen zu den Bestimmungen für die Einreise mit Haustieren und die einschlägigen Zollvorschriften finden Sie auf den Internetseiten der Zollverwaltung.
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Artikel in der (Online-)Zeitung Sunday Observer
Der Sunday Observer ist eine englischsprachige Zeitung, die auf Sri Lanka erscheint. In einem Zeitungsartikel berichtet Malsiri Dias, u.a. stellvertretende Koordinatorin des Sterilisations-
programms, über Ihre Arbeit für die AWPA.
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Übersetzung des Artikels
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Reisehinweise des Auswärtigen Amts
Mit den Reise- und Sicherheitshinweisen möchte Ihnen das Auswärtige Amt bei Ihrer Entscheidung helfen, ob und wohin Sie in das Ausland reisen.
Länder- und Reise-
informationen Sri Lanka
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Sicherheitshinweis
Sri Lanka
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Wikipedia
Ausführliche Informationen zum Thema Tollwut finden Sie auf den Seiten der freien Online-Enzyklopädie Wikipedia.
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Für einen menschlichen Umgang mit Streunerhundproblemen:

Von Malsiri Dias, Koordinatorin des Sterilisations-Kastrationsprojektes der The Animal Welfare and Protection Association (AWPA)

Durchschnittlich bekommt jede Hündin 12 Welpen pro Jahr nach ihrem ersten Lebensjahr. Eine Katze hat bnis zu drei Würfe jährlich mit 5-6 Jungen pro Wurf. Der Hauptgrund für unkontrollierte Geburten sind verantwortungslose Hundebesitzer. Diese Tatsache wird von den Gesundheitsbhörden, die für das tollwutschutzprogramm zuständig sind, ignoriert.

2002 gab es 64 bestätigte, tödlich endende Tollwutfällt. Sri Lankas Behörden benutzen aber weiterhin viel Geld zum Töten der Hunde. 2004 wurden in Colombo von den Gesundheitsbehörden Rs. 250.000 für das Beseitigen von Hunden ausgegeben, inklusive der Kosten für Personal, das Fahrzeug und Belohnungen für die Hundefänger. Jeder tote Hund bringt Rs. 2.50 (vorzuweisen ist der abgetrennte Schwanz). Die Ausgaben für menschliche Tollwurtimpfungen betrugen Rs. 2.6 Millionen. Zhalen über auf der ganzen Insel getöteten Hunde gibt es nicht, ebenso wenig Angaben über die Behanung menschlicher Verletzungen verursacht durch Hunde. Animal Welfare and Protection Association /AWPA) glaubt, dass hierfür die Kosten in die Millionen gehen.

Für nur einen Bruchteil dieser Ausgaben könnte man Impfungen, Kastrationen und Sterilisationen durchfürhren, sogar Mischlingshunde könnten den weniger Priviligierten in der Gesellscaft überantwortet werden.

Auch deshalb unterstützt AWPA verantwortlichen Tierbesitz und führt monatliche Sterilisations- und Kastrationsprogramme durch. Geringverdienende Tierbesitzer benutzen diesen kostenlosen Service in Colombo und Dehiwela/Mt. Lavinia.

Manchmal bringen die Besitzer weibliche Hunde aus anderen Gegenden mit und bezhalen auch noch Transportkosten, um das Streunerproblem zu verbesseren. Hier hat AWPA enge Kontakte zu Tieraruztpraxen in der Nähje des Besitzers, um dort die Operation durchzuführen. Durch dieses „Bezugssystem“ /Referral Scheme) konnten einige Streuner behandelt werden: sie wurden operiert, danach unter Aufsicht gestellt und nach einer Tollwutimpfung wieder entlassen.

Diese Hunde werden durch ein rotes Halsband gekennzeichnet. Jedoch die Stadtverwaltung von Colombo weigert sich, diese anzuerkennen. Als Grund gibt sie an, dass das Gesetz den „Streunerhund“ definiert, und dass die Hundefänger Farben nicht erkennen können.

Sich für die Belange dieser Tiere bei den örtlichen Veterinär- und Gesundheitsbehörden einzusetzen, bleibt ein schwieriges Unterfangen. Die Beamten ziehen den bequemen Weg vor, indem sie die Tiere auf inhumanste Weise töten, durch Einleitn von Kohlendioxid in ein verschlossenes Fahrzeug oder durch Vergiften. Diese Tötungsarten führen zuz einem löangsamen, qualvollen Tod.

Sterilisations- und Kastrationsprogramm der AWPA:

    AWPA wird weiterhin den Tierbesitzern kostenfreie Sterilisationen und Kastrationen für ihre Tiere anbiten mit den Hauptzielen:
  • verantwortlichen Tierbesitz zu fördern
  • die Population der Streuner zu kontrollieren
  • die Höufigkeit der Hundebisse zu verringern
  • das nationale Tollwutkontroll-Programm zu unterstützen

Im Jahr 2003 wurden 460 Tiere sterilisiert/kastriert.

Tierarzt-Team

Regelmässig wird AWPA durch das Veterinärteam unter der Leitung von Prof. Indira Silva, unterstützt bei der Arbeit im Tierheim (Transit Home) und aus ausserhalb. Sie dienen der AWPA mit Hingabe, sorgen sich um die Tiere und bemerken auch, dass viele unterpriviligierte Tierbesitzer ihre Tiere lieben und den Tierarztdienst schätzen.

Kosten

Sie beinhaltn Ausgaben für Medikamente, Operationen, Öffentlichkeitsarbeit und Veterinärdienste.AWPA trägt die geschätzten Kosten: Rs. 800 pro Tier. Sie variieren je nach Hilfeleistungen und Zeiteinsatz.

Oftmals werden diese Kosten vom Vorstand und den Mitgliedern getragen, so stellen sie z.B. ihre Autos für den Transport der Tiere kostenlos zur Verfügung. Eine Sterilisierungsmassnahme bei 20 bis 30 Tieren benötigt freiwillige Helfer, die AWPA mobilisieren konnte.

Viele Menschen helfen den Streunern im Stillen. Wir wissen von ihrer Arbeit und untersützen sie bei Bedarf.

Aufrichtig danken wir sowohl den einheimischen als auch den Spendern aus Übersee und auch den Freiwilligen, die uns inmitten von Problemen und Sachzwängen bei unseren wichtigen Aktivitäten geholfen haben.

Wir beabsichtigen, das Programm forzuführen in dem Glauben, dass das Töten der Streunerhunde überhaupt nicht dazu führt, die Population dieser Tiere auf Sri Lanka einzudämmen und zu kontrollieren. Aktionen dieser Art durch Teile der nationalen Regierung führen zur Herabstufung des Werts eines jeden Lebewesens und schränken die Unverletzlichkeit des Lebens ein.

Pläne für 2004

AWPA beabsichtigt, die monatlichen Sterilisations- und Kastrationsprogramme aus den Mitteln der Mitglieder und Spender durchzuführen. Wir werden unsere vollste Unterstützung auf die Gesundheitsbehörden bei ihren Asnstrengungen, sich der Streunerhundkontrolle human zu näheren, ausweiten. Ein Pilotprojekt für verantwortungsbewussten Tierbesitz ist geplant. Es startet in Piliyandala mit Untersütztung der Distriktbehörden. AWPA möchte bei den Erziehungsprogrammen auf kommunaler Ebene mitwirken, ebenfalls bei der Hundeerkennung, indem sie rote wasserfeste Halsbänder anfertigt, um das immunisierten Hunde identifizieren zu können. Auch Spender sind aufgerufen, die Sterilisation solcher identifizierten Hunde zu fördern. Zweifelsohne wäre die Ausrottung der Tollwut ein erreichbares Ziel durch den Einsatz dieses systematischen Programms.

   
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